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Ein wesentlicher
Bestandteil unseres Projektes ist die Rekonstruktion oder zumindest das
starke Annähern an den Lebensalltag des von uns gewählten Zeitraumes
von 1470 bis 1490. Damals mehr als heute nahm die tägliche Ernährung
einen hohen alltäglichen Stellenwert ein. Mit dieser Zusammenfassung
essentieller Dinge rund um den spätmittelalterlichen Tisch möchte
ich auch in diesem Bereich ein wenig Licht in's Dunkel bringen und Fehlbeurteilungen
oder falsche Darstellungen korrigieren. Alle hier dargelegten Erkenntnisse
stammen aus klaren, seriösen Quellen und umfangreichen Recherchen
in zahlreichen Niederschriften zu diesem Thema. Trotz aller Sorgfalt bei
der sehr zeitintensiven Auswertung der Quellen erhebe ich nicht den Anspruch
absoluter Unfehlbarkeit und bin für Anregungen, konstruktive Kritik
oder Ergänzungen zu diesem interessanten Thema sehr dankbar. Das Alltagsleben
in der Vergangenheit und auch die Gewohnheiten beim Essen und Trinken
bleiben für uns häufig im Dunkeln. Die normalen, alltäglichen
Dinge hält niemand für wichtig genug, um sie aufzuzeichnen und
sie für die Nachwelt festzuhalten, es sein denn es handelt sich um
Ereignisse mit hohem, gesellschaftlichen Stellenwert. |
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