Als Erbauer der Burg ist Cuno, Herr von Winesberg anzusehen, ein Vetter Cunos II. von Schonenberg-Pirmont. Als Söhne Cunos von Winesberg und seiner Gemahlin Juliane v. Bagheim werden zwei Trierer Domherren in den Jahren 1249 und 1251 bezeugt. Der Erbe Cunos war sicher der 1275/76 bezeugte Sohn Daniel, dessen Wappen auch auf die Herkunft von den Herren von Schonenberg hinweist. Von Daniel muß die Winneburg auf Wirich, vermutlich sein Sohn, übergegangen sein, der 1279 bis 1321 genannt wird. Von der Burg hören wir dann im Jahre 1295, als Erzbischof Boemund I. den Wirich von Winneburg, seinen Verwandten, von allen Verpflichtungen befreite, welche Wirich wegen des Schlosses Winneburg gegen das Erzstift übernommen hatte.
Ansicht der Winneburg auf einer Zeichnung von 1576.
Vorne ein Teil der Stadtmauer von Cochem mit 2 von insgesamt 11 Tortürmen.