Aber schon 1304 trägt Wiricus, Dominus de Wunnenberg, sein castrum Winneburg dem Erzbischof Diether von Nassau zu Lehen auf. Die Burg wird offenes Haus für jedermann, ausgenommen den römischen König und den Erzbischof von Köln. Wirichs Sohn Cuno I. heiratet 1330 Lysa, Tochter des Dynasten Gerlach v. Braunshorn, Herr auf Beilstein, der seinem Schwiegersohn gleich nach der Vermählung bedeutende Lehengüter übertrug. Im Anschluß an diese Heirat könnte man die Stiftung einer den Heiligen Felix und Adauctus geweihten Burgkapelle annehmen, die 1333 mit Ablässen mehrerer in Avignon versammelter Bischöfe bedacht wird. Eine Burgkapelle mit den selben Heiligen wird auf der 1357 zuerst erwähnten Grevenburg genannt.
Ansicht der Winneburg auf einem Foto von 1920.