Cochem wird erstmalig in einer Urkunde
der Abtei Prüm vom 20.12.866 erwähnt, die Burg urkundlich belegt
am 20.08.1051. Es ist jedoch davon auszugehen ist, dass sie wesentlich früher
erbaut wurde, da sie zu diesem Datum von Pfalzgraf Heinrich an seine polnische
Cousine Richeza übereignet wurde und bereits "castrum" genannt
wird.
Wir machen nun einen Zeitsprung und zeigen auf, wo die Verbindung der beiden
Burgen zu finden ist.
Das bedeutendste aller Cochemer Burglehen war das der Edel- und Freiherren
von Winneburg-Beilstein. Sie besaßen auf der Burg Cochem nachweislich
eine Hofstatt, die "zum Maulbeerbaum" genannt wurde sowie Gärten,
Weinberge und Zinsen von Häusern im Burgfrieden unterhalb der Festung.
Wappen
der Edel- und Freiherren von Winneburg-Beilstein